Präventionsprogramm

 

 1. Suchtprävention

 - Regelmäßige Teilnahme der 7. und 8. Klassen an der Wettbewerbsaktion „Be smart, don`t start“. Schülerinnen und Schüler einer Klasse verpflichten sich über einen bestimmten Zeitraum nicht zu rauchen bzw. gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Sie haben die Gelegenheit, z.B. eine Klassenfahrt zu gewinnen. Einige Klassen haben hier bereits Erfolg gehabt und konnten eine gemeinsame Fahrt erleben.

- Aktion „Glasklar“ , Angebot der Information über die Gefahren des Alkoholkonsums durch die DAK, Teilnahme an Plakatwettbewerben zum Thema (9. Klasse und Oberstufe)

- Regelmäßige Informationstage durch Diplom-Psychologen (z.B. Herrn Peter Röhling) vom Verein „PERLE“ in Lübeck zum Thema „Prävention stoffgebundener Süchte“ in den 7. und 9. Jahrgangsstufen. Hier wird nicht nur informiert sondern die SchülerInnen lernen, wie sie Selbstbewusstsein erlangen und sich in der Gruppe behaupten können, ohne stoffgebundene Suchtmittel zu konsumieren.

- Teilnahme der 7. bis 10. Klassen an aktuellen Angeboten wie „KlarSicht Schleswig-Holstein“ in Zusammenarbeit mit der Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein („LSSH“), zum Beispiel Besuch des „Mitmachparcours“ im Schuppen 6 im März 2012.

 

2. Prävention gegen den Missbrauch digitaler Medien

In Klasse 5 werden die Schülerinnen und Schüler der OzD von geschulten Medienlotsen zu den Themen Messenger-Dienste, Foto/Video und Gaming geschult. Die Medienlotsen stehen allen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 5 zur Beratung zur Verfügung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 durchlaufen in der 3. Vorhabenwoche (etwa im Juni) Schulungen zur Medienprävention, die in Kooperation durch den unabhängigen Landes-Datensschutz Schleswig Holstein, die Verbraucherschutzzentrale Schleswig-Holstein und die Polizei durchgeführt werden.

 

3. Regeln des Zusammenlebens – Mobbingprävention

Bei Bedarf oder auch präventiv werden Fachtage zum sozialen Miteinander in Klassen der Unter- und Mittelstufe durchgeführt. Sporadische oder immer wiederkehrende Konflikte in der Klassengemeinschaft können so von den Schülerinnen und Schülern thematisiert und unter Anleitung einer ausgebildeten Lehrkraft selbst behandelt werden. Es werden Verträge zwischen den Schülern und Schülerinnen geschlossen und die „Regeln des Zusammenlebens“ (nach Thomas Grüner, Konfliktkultur, Freiburger Modell) eingeübt. Um die Zusammenhänge neu überdenken zu können, ist es ggf. günstig, aus der gewohnten Schulstruktur herauszukommen.

 

4. Umgang mit sexueller Gewalt und Belästigung

Die 9. Klassen eines Jahrgangs nehmen an einem Projekttag teil, der von den Mitarbeiterinnen des Frauennotrufs Lübeck gestaltet und durchgeführt wird.

Ziel der Präventionsarbeit und des Projekttages ist die Vermeidung von (sexueller) Gewalt und die Förderung eines selbstbestimmten Verhaltens in Konfliktsituationen sowie  der Erwerb von Strategien für den Umgang mit Konflikten.

Inhalte des Projekttages sind z.B. die Auseinandersetzung mit geschlechtstypischen Rollenbildern, die Schulung von Fremd- und Selbstwahrnehmung und die Sensibilisierung für Formen sexueller Gewalt, deren Ursachen und Folgen.