Aktuelle Kurzmitteilungen

  • Ab Montag, den 14.01 kommt es voraussichtlich bis Anfang Juli wegen einer Sperrung des Mühlendamms zu einem erhöhtem Verkehrsaufkommen in den Straßen Musterbahn und Domkirchhof, also vor der OzD. Wir bitten um erhöhte Vorsicht, bitte sprechen Sie mit Ihren Kindern über mögliche Gefahren!
  • Am 28.01 ist ein beweglicher Ferientag, am 29.01 findet eine schulinterne Lehrerfortbildung statt. An diesem Tag ist für die Schülerinnen und Schüler unterrichtsfrei.
  • Vom 3.12 bis voraussichtlich 18.01.2019 ist die Hauptturnhalle wg. der Heizungsreparatur gesperrt. Bitte Änderungen im Unterricht beachten. Die Leichtathletik-AG muss in dieser Zeit ausfallen.

Austausch mit einem „Mann der Praxis“

Eg und Es treffen den neuen Chef- Verkehrsplaner in der Bauverwaltung der Hansestadt Lübeck, Herrn Niels Weiland, im Rahmen des Geographieunterrichts.


In diesem Schulhalbjahr stehen die Themen Raumordnung und Raumplanung auf dem Lehrplan des E- Jahrgangs im Fach Geographie. Verbunden ist damit in der Regel eine Exkursion zu einem aktuellen Bauprojekt in der Stadt- dieses Mal hieß es statt „Lernen an einem anderen Ort“ „Lernen von Menschen, die sich täglich mit Raumplanung beschäftigen“.


Herr Weiland stellte in seinen Vortag heraus, dass es gar nicht so einfach sei, alle Interessen der verschiedenen VerkehrsteilnehmerInnen unter einen Hut zu bringen: Einerseits kommt dem Fahrrad aufgrund seiner durchweg positiven Merkmale mehr und mehr ein größerer Stellenwert im Stadtverkehr zu, andererseits müssen Autos und ÖPNV ebenso zukünftig ihren Platz als Verkehrsmittel haben. In der Planung müsse es um die Reduktion von Abgasen, Verminderung von Staus und die Stärkung der E-Mobilität gehen.  Das sind attraktive, da nachhaltige Ziele- einfach wird die Umsetzung nicht: Kompromisse sind bekanntlich auch in der Stadtplanung notwendig, finanzielle Mittel müssen für die bauliche Umsetzung vorhanden sein. Also, man braucht einen Atem, wenn Planung konkret werden soll.
Das hat uns Herr Weiland sehr gut veranschaulicht am Beispiel von Radschnellwegen, die bereits in einigen deutschen Städten gebaut wurden- angelehnt an die Vorbilder aus den Niederlanden.
Schön wäre es ja, als RadfahrerIn einen kompletten Fahrstreifen zu haben… Dafür müssten aber die AutofahrerInnen womöglich auf Platz verzichten… Und dann ist da ja noch die Frage der Finanzierung… Eine Machbarkeitsstudie soll bald konkrete Antworten geben!
Hd, 09.06.2017