Aktuelle Kurzmitteilungen

  • Wir wünschen allen schöne und erholsame Sommerferien!
  • Das neue Schuljahr startet am 4. September. Der Unterricht beginnt um 9:45 Uhr (die Räume der Klassen hängen in der Eingangshalle aus). Nach dem 3. Block ist Unterrichtsschluss. Es finden an diesem Montag keine AGs oder Förderunterricht statt.
  • Einschulung der neuen 5. Klassen am Dienstag, den 05. September 10:00 Uhr in der Aula der OzD. (weitere Infos)
  • Die Termine für den Englandaustausch stehen fest: 6. bis 13. Oktober 2017.
  • Neu an der OzD im Schuljahr 2017 / 2018: Konversationskurse in Englisch und Französisch. Infos dazu unter Ganztag/Fördern und Fordern/Konversationskurse.

Austausch mit einem „Mann der Praxis“

Eg und Es treffen den neuen Chef- Verkehrsplaner in der Bauverwaltung der Hansestadt Lübeck, Herrn Niels Weiland, im Rahmen des Geographieunterrichts.


In diesem Schulhalbjahr stehen die Themen Raumordnung und Raumplanung auf dem Lehrplan des E- Jahrgangs im Fach Geographie. Verbunden ist damit in der Regel eine Exkursion zu einem aktuellen Bauprojekt in der Stadt- dieses Mal hieß es statt „Lernen an einem anderen Ort“ „Lernen von Menschen, die sich täglich mit Raumplanung beschäftigen“.


Herr Weiland stellte in seinen Vortag heraus, dass es gar nicht so einfach sei, alle Interessen der verschiedenen VerkehrsteilnehmerInnen unter einen Hut zu bringen: Einerseits kommt dem Fahrrad aufgrund seiner durchweg positiven Merkmale mehr und mehr ein größerer Stellenwert im Stadtverkehr zu, andererseits müssen Autos und ÖPNV ebenso zukünftig ihren Platz als Verkehrsmittel haben. In der Planung müsse es um die Reduktion von Abgasen, Verminderung von Staus und die Stärkung der E-Mobilität gehen.  Das sind attraktive, da nachhaltige Ziele- einfach wird die Umsetzung nicht: Kompromisse sind bekanntlich auch in der Stadtplanung notwendig, finanzielle Mittel müssen für die bauliche Umsetzung vorhanden sein. Also, man braucht einen Atem, wenn Planung konkret werden soll.
Das hat uns Herr Weiland sehr gut veranschaulicht am Beispiel von Radschnellwegen, die bereits in einigen deutschen Städten gebaut wurden- angelehnt an die Vorbilder aus den Niederlanden.
Schön wäre es ja, als RadfahrerIn einen kompletten Fahrstreifen zu haben… Dafür müssten aber die AutofahrerInnen womöglich auf Platz verzichten… Und dann ist da ja noch die Frage der Finanzierung… Eine Machbarkeitsstudie soll bald konkrete Antworten geben!
Hd, 09.06.2017